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Ditib Moscheen! Die Marionetten aus der Türkei?
20 Kasım 2017 Pazartesi 19:08

Ditib Moscheen! Die Marionetten aus der Türkei?

Der Eindruck, den viele Bürger von den Ditib Moscheen haben, ist wahrlich nicht positiv!

 

Sonja Stumpf München

 

Ditib Moscheen! Die Marionetten von Erdogan?

 

Der Eindruck, den viele Bürger von den Ditib Moscheen haben, ist wahrlich nicht positiv!

Die negativ Liste ist lange.

Imame, die im Aufrag der türkischen Regierung, ihre eigenen Leute ausspionieren. Basisstation der AKP Regierung in Deutschland usw.

Es ist Tatsache, dass die Beziehungen nie schwieriger waren. Umso mehr sollte man sich auf die Errungenschaften konzentrieren.

Ditib mit ihren 900 Moscheen ist und bleibt der einzige Gesprächspartner in Punkto Islam in Deutschland! Natürlich gibt es genug andere Moscheen. Die arbeiten aber nicht mit einer Religionsbehörde wie die Diyanet zusammen.

Was ist die Diyanet?

Die Diyanet wurde von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei, im Zuge der Reformen gegründet. So wurden alle Moscheen im Land der Staatsaufsicht unterstellt. Das Ziel war die Kontrolle der Gebetshäuser um radikale Kräfte zu enttarnen und gleichzeitig mit Religionshochschulen den Imamen besseres Wissen zu vermitteln.

Dies verschafft der Diyanet eine Alleinstellung. Die Diyanet, damit auch die Ditib untersteht, wenn auch zur Zeit verweichlicht, den Regeln eines Rechtstaates. Kritik ist natürlich angebracht, die Schließung zu fordern ist absurd. Die meisten der „hinterhof“ Moscheen sind in der Vergangenheit als Wiederstand gegenüber der Ditib enstanden, weil dieser als zu Weltoffen aúfgefasst wurde. Die radikalen Kräfte verbinden mit Mustafa Kemal Atatürk und alles was von Ihm erschaffen wurde, mit der Abschaffung des Gottesstaates 1923.

Das letzte Kalifat, welches die Osmanen innehatten, wurde im Zuge der Ausrufung der Republik Türkei, von Mustafa Kemal Atatürk ebenfalls abgeschafft.

Atatürk ging es nicht um Islamfeindlichkeit, vielmehr musste er für seine Reformen eine Einheit schaffen. Im diesem Zuge schaffte er auch den ökumenischen Status des armenischen Patriarchen ab und unterstellte Ihn, genauso wie die Moscheen, unter die Aufsicht des Staates.

Sowas vergisst ein Religionsfanatiker nicht. Man sollte sich vorstellen, jemand würde den Status des Papstes und seine Unabhängigkeit Frage stellen.

Der Aufschrei wäre groß!

Wäre dies vor 50 Jahren geschehen, würde Afrika heute nicht, so sehr an Epidemien (Aids) leiden. Klar wird Macht überall dort in Anspruch genommen wo Sie konzentriert vorkommt. Die Ditib ist zu kritisieren und das verlangen auf Transparenz ist berechtigt. Aber diese Moscheen als unheil für Deutschland zu bezeichnen, ist schlichtweg falsch. Sie sind eine Bereicherung. Sie sind natürlich mit dem Land verbunden wo Sie herkommen.

Wir, die Gesellschaft müssen es endlich schaffen, dass sie auch in Deutschland ankommen und sich Deutschland verbunden fühlen. Ehrlich gesagt sollte uns das unbedingt auch am Herzen liegen, den die Loslösung von der Ditib gar ein Verbot wäre für unsere innere Sicherheit eine Katastrophe. Die Erwartung das Imame oder Priester Demokratie predigen ist ein Trugschluss. Menschlichkeit ist gefragt. Die Forderung an die Imame Rechtstaatlich zu agieren ist legitim und zwingend. 

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